SPD: „Standesamt muss in Seeheim-Jugenheim bleiben!“

Presse

SPD-Fraktion spricht sich klar für Erhalt und Ausbau des Standortes Seeheim-Jugenheim aus.

Die SPD-Fraktion legt einen Änderungsantrag zur Vorlage des Bürgermeisters zur Zusammenlegung der Standesämter Seeheim-Jugenheim und Mühltal vor. Ziel des Änderungsantrages ist der Erhalt des Standesamt-Standort Seeheim-Jugenheim. Dazu Karin Voigt (SPD): „Seeheim-Jugenheim gehört neben Darmstadt, Dieburg und Groß-Umstadt zu den Orten, in denen noch Geburten stattfinden. Daher sind insbesondere an diesen Standorten die Standesämter zu erhalten!“

Die SPD-Fraktion lehnt die von Bürgermeister Kühn eingebrachten Vorschlag der Standort-verlagerung nach Mühltal als unzumutbar für die Seeheim-Jugenheimer Bürgerinnen und Bürger ab, spricht sich aber grundsätzlich für interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen an der vorderen Bergstraße sowie für den verstärkten Einsatz elektronischer Medien in Form von „e-Governance“ aus. In der Begründung des Änderungsantrages widerspricht die SPD der Behauptung des Bürgermeisters bezüglich fehlender Räume im Seeheimer Rathaus, da der Bürgermeister für die Einrichtung einer „Koordinationsstelle für bürgerschaftliches Engagement“ zugleich einen Arbeitsraum im Rathaus angeboten hatte. SPD-Fraktionsvorsitzender Weber: „Die Koordinierungsstelle ist als überflüssig von der Gemeindevertretung abgelehnt worden; also ist freier Raum vorhanden - wenn man nur will!“ In der weiteren Begründung weißt die SPD darauf hin, dass Seeheim-Jugenheim mit den historischen Rathäusern in Seeheim und Jugenheim über geschichtlich und bauhistorisch einzigartigen Häuser verfügt, in denen sehr attraktive Trauzimmer eingerichtet werden können. Weber abschließend: „Trauungen in unseren historischen Rathäusern inmitten eines blühenden Seeheim-Jugenheim könnte der Renner auch für auswärtige Paare werden!“

 

Wolfgang Weber, Fraktionsvorsitzender

 
 

Zitate

Das erste Opfer eines jeden Krieges ist die Wahrheit.
[Hiram Johnson, US-Senator, 1917]