„Wenn interkommunale Zusammenarbeit, dann aber richtig!“

Presse

SPD-Fraktion spricht sich für eine umfassende interkommunale Zusammenarbeit aus; Ziel ist ein „Verwaltungsverbund Vordere Bergstraße“.

Die SPD-Fraktion lehnt die von Bürgermeister Kühn gewollte Standortverlagerung des Standesamtes nach Mühltal als unzumutbar für die Seeheim-Jugenheimer Bürgerinnen und Bürger ab. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses bezeichnete der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Weber, dies als „Schuss aus der Hüfte und wenig kreativ“, der wesentlich Nachteile für Seeheim-Jugenheim beinhaltet. Der Bürgermeister wurde vom Ausschuss beauftragt, zum Thema Standesamt das Gespräch mit anderen Kommunen zu suchen und eine bürgerfreundlichere Lösung zu präsentieren.

Damit das sehr wichtige Zukunftsthema „Interkommunale Zusammenarbeit“ besser und nachhaltiger angegangen wird, brachte die SPD-Fraktion direkt im Nachgang zur Ausschusssitzung einen zukunftsweisenden Antrag ein. Darin wir ein stufenweiser Einstieg in eine umfassende kommunale Zusammenarbeit vorgeschlagen, der in einem „Verwaltungsverbund Vordere Bergstraße“ münden könnte. Weber: „Wir schlagen konkret einen 3-Stufen-Plan mit kurzfristigen Änderungen in den Arbeitsfeldern „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ sowie „Forstwirtschaft“ bis zum Haushaltsjahr 2011 vor.“ Weitere Schritte sollen und müssen nach den Vorstellungen der SPD folgen. Als Fernziel steht ein Verwaltungsverbund der Kommunen der Vorderen Bergstraße, in dem die Verwaltungsaufgaben optimal organisiert sind und effizient bearbeitet werden können. Weber abschließend: “Neben dem konsequenten Ausbau der elektronischen Medien in Form von „e-Governance“, ist uns in jedem Fall sehr wichtig, dass Bürgerbüros in jeder Kommune für die direkte Ansprache für die Bürgerinnen und Bürger erhalten bleiben bzw. eingerichtet werden.“

 

Wolfgang Weber

 
 

Zitate

Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben!
[Franz von Liszt]