SPD Seeheim-Jugenheim

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Die Liste der Versäumnisse wird länger und länger

Veröffentlicht am 12.06.2017 in Fraktion

Rückblick auf ein Jahr nach der Kommunalwahl und Vorausschau auf ein spannendes Jahr Mit Bürgermeister- und Bundestagswahlen waren die wichtigsten Tagesordnungspunkte der Fraktionsklausur der Seeheim-Jugenheimer SPD. Fraktionsvorsitzender Wolfgang Weber zeigte sich höchst zufrieden mit der Arbeit der Fraktion und lobte vor allem die konstruktive Zusammenarbeit. Die Fraktionsmitglieder seien stets gut vorbereitet und würden fundierte und sachliche Diskussionsbeiträge in den Ausschüssen liefern. „Das gilt für alt gediente Mandatsträger genauso wie für neue“.

Überhaupt nicht einverstanden ist Wolfgang Weber wie mit den Beschlüssen der Gemeindevertretung im Rathaus umgegangen wird. „Die Liste der Versäumnisse wird länger und länger“, so Weber. Dies betreffe vor allem Bausachen, an erster Stelle die Situation hinsichtlich der Sport- und Kulturhalle. Die SPD-Fraktion habe seit Jahren ein Konzept gefordert, jetzt könnten die Vereine die Halle seit einem halben Jahr nicht mehr nutzen. Das aktuell geforderte Konzept über Nutzung und Finanzierung sei, so Weber, bis heute nicht in Sicht. Die SPD-Fraktion hoffe nun auf realistische Vorschlage von dem so genannten Runden Tisch und von der Verwaltung. Vor dem Hintergrund, dass das Thema neue Sport- und Kulturhalle mit dem Ausnutzen möglicher finanzieller Förderungen durch Land und Bund stehe und falle, hat die SPD Fördermöglichkeiten über die SPD-Bundestagsabgeordnete und Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries eruiert. „Wir hoffen, das erhöht die Chancen“, so Weber.

Gleichzeitig fordere die SPD-Fraktion für die nächsten zehn bis zwanzig Jahre ein Sanierungsprogramm für die anderen Bürgerhäuser und Bürgerhallen in der Gemeinde. „Die Vereine sollen nicht wieder von einer plötzlichen Schließung überrascht werden“, sagt der Fraktionsvorsitzende.

Neben anderen Themen bemängelte die SPD-Fraktion, dass der gemeindliche Slogan „Hier blüht`s“ bei weitem nicht sichtbar umgesetzt werde. Gerade die Ortseinfahrten und viele Beete an Straßen und Plätzen seien unattraktiv und im Vergleich zu anderen Kommunen entlang der Bergstraße verbesserungswürdig. Auch hier müsse ein schlüssiges Konzept her, auch hier sei die Verwaltung gefordert. Doch wie in vielen anderen Punkten auch, zeige sich hier die mangelnde Planungsfähigkeit und Phantasie im Rathaus. „Der Bürgermeister hat sein Rathaus nicht gut aufgestellt“, monierte Wolfgang Weber.

Pit Tränklein
Pressesprecher der Fraktion

 

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