SPD Seeheim-Jugenheim

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Erneut über 2 Mio Kostensteigerung bei der Sport- und Kulturhalle!

Veröffentlicht am 26.11.2020 in Lokalpolitik

Die alte Sport- und Kulturhalle in Seeheim

Er hat es wieder getan. Kommentarlos warf Bürgermeister Kreissl den Gemeindevertretern eine fette Kostenerhöhung für den geplanten Neubau der Sport- und Kulturhalle auf die Schreibtische. Es gibt keine Hinweise darauf, ob er schon mit der Planungsfirma über günstigere Lösungen verhandelt hat oder einfach nur deren Vorstellungen weitergibt. Das ist empörend!
Der Bürgermeister ist der Chef der Verwaltung und damit auch der Verantwortliche Bauherr. Stattdessen schiebt er die ganze Verantwortung auf die Gemeindevertreter ab, die keinerlei Möglichkeit haben, die Planung zu beeinflussen. So schafft man Sündenböcke!
Die SPD lässt sich das nicht gefallen fordert eine Neuplanung unter Kostengesichtspunkten, so dass der von der Gemeindevertretung vorgegebene Kostenrahmen nicht überschritten wird!

Die Meinung der SPD-Fraktion dazu lesen Sie unter <Weiterlesen>

Die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung nimmt wie folgt Stellung:

„Wiederum versucht der Bürgermeister die Gemeindevertreter vor vollendete Tatsachen zu stellen,“ beklagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Weber. „Die geforderten Quartalsberichte zum Status der Arbeiten zum Neubau der Sport- und Kulturhalle blieb er schuldig. Der vereinbarte Termin im November wurde abgesagt. Nun soll es Sondersitzungen im Dezember geben.“

Den Gemeindevertretern wurde eine Vorlage mit dem simplen Beschluss Vorschlag auf den Tisch gelegt, für den Neubau 2.060.000 Euro mehr zu bewilligen. Damit würden die Kosten auf 19.060.000 Euro steigen. Der aktuelle Beschluss der Gemeindevertretung sagt hingegen klipp und klar: Kostenobergrenze 17 Mio.Euro. Der Vorschlag für das Festsetzen der Obergrenze kam von der CDU. Und der CDU-Bürgermeister hält sich nicht an diese Vorgabe. Für die SPD-Fraktion ist dieser Alleingang des Bürgermeisters völlig unverständlich und nicht akzeptabel.

„Und das scheint nur die Spitze vom Eisberg zu sein“ sagt Weber, „wenn man die umfangreiche Unterlage genauer durchsieht, findet man noch ein ´Sonder-Budget´ von 2.340.000 Euro. Damit könnten die Kosten weiter steigen, auf über 20 Mio.Euro. Das ist für Seeheim-Jugenheim untragbar und unangemessen.“

Die SPD-Fraktion sieht den Bürgermeister als Bauherrn der Pflicht, die Beschlüsse der Gemeindevertretung, die ja auf seinen und den Vorschlägen der Planer beruhen, einzuhalten und umzusetzen. Wenn das nach dem bisher vorgestellten Konzept nicht möglich sein sollte, muss umgeplant werden. Wenn die Planer dazu nicht in der Lage oder Willens sein sollten, müssten notfalls auch neue Planer ran. Weber: „Wir wollten nie eine Sonderlösung mit Goldrand. Wir wollen immer einen funktionalen Neubau in zentraler Lage, der die geforderten Nutzungen nach dem Stand der Technik möglich macht. Und das alles zu einem bezahlbaren Preis. Das sollte auch so realisierbar sein. Dafür sollte sich auch der Bürgermeister stark machen. Dann hat er unsere Unterstützung – anders nicht.“

Gül Karatas -- für Sie im Kreistag Heike Hofmann -- Ihre Landtagsabgeordnete Banner Bullmann

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