SPD Seeheim-Jugenheim

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Horrorszenario nur ein laues Lüftchen

Veröffentlicht am 23.11.2017 in Lokalpolitik

In ihren Anzeigen und Flugblättern warnen Bürgermeisterkandidat Alexander Kreissl und seine
örtliche CDU vor angeblich geplanten Rodungen und Schneisen auf dem Langenberg zwischen Frankenstein und Melibokus, um dort „Riesenwindräder“ aufzustellen. Wo Kreissl diese Riesenwindräder und die Planungen dafür hernimmt, bleibt warscheinlich auf immer sein Geheimnis.

Fakt ist, dass die Mehrheit der Gemeindevertretung, also nicht nur die SPD, mit einem Prüfantrag wissen will, ob Flächen als so genannte Vorrangflächen für Windkraft ausgewiesen werden können. Dabei ist zu beachten, dass das Land Hessen maximal 2 Prozent der Fläche als Vorranggebiet ausweisen will. Nach Meinung der Mehrheit der Gemeindevertretung ist diese Prüfung angebracht, weil eine „Windhöffigkeit“ vorherrscht, also der Wind dort kräftig und kontinuierlich weht. Diese Tatsache sollte nicht ignoriert werden, nur weil manche Menschen Windräder nicht schick finden.

Fakt ist weiterhin, dass sich die Frage, ob dort wirklich Windräder erstellt werden könnten, sich erst nach einer übehaupt noch nicht aktuellen Ausweisung als Vorrangfläche stellt.

Fakt ist auch, dass die Energiewende voran getrieben werden muss. Dabei sind vor allem die Kommunen gefragt, insbesondere die vor Ort vorhanden Ressourcen müssen genutzt werden. Die Zukunft der Energieversorgung ist regional – mit guter Vernetzung zwischen den regionalen Einrichtungen. Das erspart nicht zuletzt riesige Ferntrassen zum Transport von Strom von Nord nach Süd.

Fakt ist außerdem, dass die Gegner der Windkraft hier vor Ort die Frage beantworten müssen, welche Ideen und Lösungen sie für eine Energiewende haben. Oder ist deren Alternative Atom und Kohle? Fakt ist, dass es in keiner Weise nützlich ist, ein Horrorszenario mit Kahlschlag und Monsterrädern aufzubauen. Schließlich will man ja – laut CDU-Plakat - Verantwortung tragen für eine zukunftsorientierte, moderne Gemeinde. Grüne und SPD haben – trotz Gegenwind – diese Verantwortung übernommen. Die CDU und ihr Kandidat hingegen üben sich erst einmal in Kahlschlag.

 

Gül Karatas -- für Sie im Kreistag Heike Hofmann -- Ihre Landtagsabgeordnete Banner Bullmann

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