In der KiTa-Windrad stinkt's zum Himmel!

Veröffentlicht am 30.11.2019 in Lokalpolitik

Neben der sehr unbefriedigenden Situation bei der Kinderbetreuung in der Gemeinde wegen fehlender Plätze, gibt es aktuell sehr beunruhigende Informationen zu baulichen Missständen besonders in der KiTa Windrad. Der Elternbeirat hatte im Juni 2019 einen Brief an den Bürgermeister geschrieben, auf den es keine Antworten gab. Im Oktober wurde ein erneutes Schreiben gestartet. Daraufhin gab es zwar Kontakte und Gespräche zwischen Rathaus und Eltern, aber keine kurzfristigen Lösungen. Dazu der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Weber: „Das hört sich aus dem Mund der Eltern schrecklich an. Da gibt es stinkende Toiletten, die die Kinder nicht benutzen mögen, da gibt es Beschädigungen an Wand, Fußboden und Decke, da sind Treppenstufen rutschig und seit Jahren wird auf Sonnenschutz gewartet, den auch die SPD schon immer angemahnt hatte, aber aus dem Rathaus heraus wird keine schnelle Abhilfe in Aussicht gestellt. Das ist unmöglich!“

Offensichtlich sollen die seit längerem bekannten Mängel und Schäden erst im Zuge einer geplanten größeren Erweiterungsmaßnahme der KiTa beseitigt werden. Aus Sicht der SPD müssen aber die erkannten Mängel schnellst möglich beseitigt werden, denn möglicher Weise sind Kinder und Erziehende gefährdet. Weber: „Für uns ist absolut unverständlich, warum all die Jahre nichts gemacht wurde. Geld war im Haushalt immer da. Im Jahr 2018 standen 89.000,- Euro und 2019 64.000,- Euro bereit. Für 2020 sind 74.000,- Euro allein für Bauunterhaltung in der KiTa Windrad eingeplant. Was passiert eigentlich mit dem Geld?“

Um hier kurzfristig Klarheit und Abhilfe zu schaffen, stellt die SPD im Rahmen der Haushaltsdiskussionen den Antrag, die erkannten Mängel und Schäden als Sofortmaßnahme bis spätestens Mitte 2020 zu beseitigen. Um die Umsetzung zu sichern, soll der Bürgermeister in den monatlichen Sitzungen des Bauausschuss über den Fortschritt der Arbeiten berichten.

Im selben Antrag fordert die SPD auch die zügige Umsetzung einer geplanten größeren Erweiterungsmaßnahme. Für die Herstellung eines behindertengerechten Zugangs zugleich mit Erweiterung der KiTa sind im Haushalt 2020 Mittel in Höhe von 300.000,- Euro und für 2021 100.000,- Euro eingeplant. Dem widerspricht allerdings ein bekanntgewordener Terminplan der Verwaltung, wonach allein die „Zusammenstellung eines Projektteams“ 8 Monate und eine „Planung“ 16 Monate dauern soll. Abschluss der Maßnahme wäre demnach erst im Jahre 2023. Weber: „Für die SPD ist so ein Zeitplan nicht akzeptabel. Der entspricht auch nicht dem aktuellen Haushaltsplan. Und wieso muss allein die Planung einer überschaubaren Maßnahme 16 Monate dauern?“ Die SPD fordert in ihrem Antrag, die Planung der Gesamtmaßnahme so ausrichten, dass alle Arbeiten bis zum Jahresende 2021 abgeschlossen sein können.

 

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