Neue Räume für Sterntaler-Lädchen

Veröffentlicht am 01.02.2020 in Lokalpolitik

Gemeinsamer Antrag SPD-Fraktion und Bündnis 90/Grüne:

Der Neubau der Sport- und Kulturhalle Seeheim ist beschlossen. Erste Aufträge werden erteilt. Der Abriss der alten Halle rückt in zeitliche Nähe. In dem Zusammenhang wird erwartet, dass auch das gemeindeeigene Haus Schulstraße 16, in dem seit längerer Zeit das Sterntaler-Lädchen untergebracht ist, abgerissen werden muss.
Damit das Sterntaler-Lädchen weiter existieren kann, stellen SPD und Grüne einen gemeinsamen Antrag an die Gemeindevertretung. Das Ziel: der Gemeindevorstand möge andere geeignete Räumlichkeiten in zentraler Lage suchen und für das Lädchen bereitstellen.

In der Antragsbegründung heißt es u.a.:  Das Sterntaler-Lädchen hat sich seit seiner Eröffnung im April 2011 als alternatives Kinder-Lädchen für gebrauchte Kindersachen, Kinderkleidung, Bücher und Spielsachen entwickelt. Seit es eine Vielzahl von Geflüchteten in der Region gibt, sind mit steigender Tendenz auch gebrauchte Erwachsenenkleidung und Haushaltsartikel im Angebot. Jeder Kunde kann sich mehrere Artikel aussuchen. Die Sachen werden gegen Spende abgegeben. Motto: „Man gibt, was man kann!“ Das Lädchen ist so zu einer wichtigen sozialen Institution für Seeheim-Jugenheim und Nachbargemeinden geworden.

Träger des Ladens ist der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt Seeheim. Die eingenommenen Spenden werden für soziale Projekte verwendet, z.B. für Kindergärten, Schulen und Weihnachtsgeschenke. Mit Einrichtung des Sterntaler-Lädchens will die AWO erreichen, dass Kleidungsstücke und Gebrauchsgegenstände nachhaltig verwendet und insbesondere auch Bedürftige in ihrem täglichen Alltag unterstützt werden. Alle derzeit ca.20 Mitarbeitende sind ehrenamtlich tätig. Das Lädchen ist derzeit donnerstags Nachmittag und freitags Vor- und Nachmittag geöffnet und wird jeweils von ca. 20 Kunden besucht.

Der Initiative wurden seinerzeit von der Gemeinde die Räumlichkeiten im gemeinde-eigenen Haus kostenlos zur Verfügung gestellt. Lediglich die Betriebskosten müssen vom Lädchen getragen werden.

Für den Fortbestand dieser sozialen Initiative ist es nun dringend notwendig, mit Hilfe des Gemeindevorstandes andere geeignete Räumlichkeiten zu finden. Es wäre fatal, wenn diese erfolgreiche Initiative aus Raumnot eingestellt werden müsste.

 

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