SPD Seeheim-Jugenheim

miteinander.machen

Aufruf zur 2. Mahnwache gegen den Krieg

Am Freitag, 35.03.2022, um 18 Uhr findet vor dem Seeheimer Rathaus die 2. Mahnwache statt.

Hierbei sollen insbesondere die in unserer Gemeinde angekommenen Familien willkommen geheißen werden. Bis heute waren es 68 Ukrainer*innen, die nach ihrer mehrtägigen Flucht hier  angekommen sind und zunächst in Familien untergebracht wurden.  Es sind insbesondere Mütter mit ihren Kindern in ganz  unterschiedlichem Alter, die hier nun Schutz suchen, während Väter, Familienangehörige und Freunde*innen weiter in der Ukraine sind. Die Sorge ist sehr, sehr groß. Die Bilder und Nachrichten aus der ukrainischen Heimat unserer aufgenommenen Familie treiben uns um. So wird es den anderen Geflüchteten und den aufnehmenden Familien sicher auch gehen. Umso wichtiger ist es uns als Veranstalter*innen, alle hier Angekommenen willkommen zu heißen, einander zu vernetzen, Kontakt und Austausch zu stiften.

Die 2. Mahnwache wird zwar wieder initiiert durch die politischen Fraktionen in der Gemeindevertretung, dieses Mal werden sich verstärkt auch die Kirchen sowie die Soroptimist Seeheim-Jugenheim beteiligen.

 

 
Gemeinsame Erklärung aller Parteien in der Gemeindevertretung Seeheim-Jugenheim

Der russische Präsident Wladimir Putin lässt ein Nachbarland überfallen. Er erklärt eine frei gewählte, demokratische Regierung für illegitim. Er nennt den jüdischen Präsidenten der Ukraine einen Nazi. Er schickt die jungen Männer seines eigenen Landes in den Krieg gegen ein anderes Land, mit dessen Bevölkerung Russland vielfältige kulturelle und persönliche Verbindungen hat. Er unterdrückt und sanktioniert Proteste und unabhängige Informationen in Russland und macht die eigene Bevölkerung zu ohnmächtigen Zuschauern dieses unmenschlichen Angriffskrieges. Im Kleinen hat Putin genau dies schon mehrfach getan, und wir als größtes Land er EU haben protestiert und zu wenig getan, damit ist nun Schluss. Wir Demokraten müssen nun aufstehen und Flagge zeigen. Wenn wir jetzt zulassen, dass ein demokratisches Land mit Militärgewalt wieder in den Herrschaftsbereich des russischen Regimes eingegliedert wird, welches wird das nächste sein?

Wir als gewählte Volksvertreter der Gemeinde Seeheim-Jugenheim verurteilen Putins Angriffskrieg auf die Ukraine aufs Schärfste und rufen alle Mitbürger auf, sich dem anzuschließen. Wir zeigen auch hier in Seeheim-Jugenheim, dass wir nicht mehr gewillt sind, Waffengewalt gegen Freieit und Demokratie hinzunehmen. Deshalb versammeln wir uns

am Mittwoch, den 02. März 2022

auf dem Platz vor dem Rathaus in Seeheim

zu einer Mahnwache für die Freiheit der Ukraine.

Neben Bildern des Protestes ist auch die sofortige Unterstützung der Ukraine jetzt dringend notwendig, deshalb bitten wir die Bürger Seeheim-Jugenheims

  • für die Ukraine zu spenden

  • Unterkünfte, Transportmöglichkeiten oder Sachspenden für regional organisierte Hilfsprogramme anzubieten

  • Nur verlässliche Informationen in sozialen Medien teilen

Wir danken allen Bürgern, die sich bereits engagieren und vor allem die Geflüchteten aus der Ukraine unterstützen. Wir begrüßen die durch die deutsche Bundesregierung nun eingeleiteten schärferen Sanktionen und die Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte bei der Verteidigung ihres Landes. Wir sind an der Seite der ukrainischen Bevölkerung und leiden mit den denen, die jetzt dort ausharren wie auch mit den Flüchtenden. Wir sind an der Seite aller Menschen in Russland, die diesen Angriffskrieg ihres Präsidenten nicht unterstützen und dafür teilweise Repressalien ausgesetzt sind. Wir stehen zusammen als Demokraten gegen den Kriegstreiber Putin, der sein eigenes Volk genauso gering schätzt wie das anderer Länder.


 

 
Gemeinsame Erklärung der Seeheimer-Jugenheimer Parteien

Als Reaktion auf die sogenannten "Montagsspaziergänge", die auch in unserer Gemeinde veranstaltet werden, haben heute alle im Seeheim-Jugenheimer Parlament vertretenen Parteien eine gemeinsame Erklärung veröffenlicht:

Seit zwei Jahren stellt uns die Corona-Pandemie vor große Herausforderungen: Besonders Familien, Kinder und Jugendliche, aber auch ältere Menschen und vulnerable Gruppen sind von den Einschränkungen des täglichen Lebens betroffen. Zudem leiden einzelne Berufsgruppen wie Kulturschaffende, gastronomische Betriebe und der Einzelhandel besonders unter den notwendigen Beschränkungen. In Kliniken und Pflegeheimen gehen Ärztinnen und Ärzte sowie das Gesundheitsund Pflegepersonal derweil täglich bis an ihre Grenzen und darüber hinaus, um an Corona Erkrankten zu helfen und – bei aller Vorsicht – den regulären Betrieb weiter aufrecht zu erhalten.

Die Pandemie beeinträchtigt den Alltag von uns allen und verlangt uns viel ab. In dieser Zeit zählen Zusammenhalt, Achtsamkeit und Solidarität, aber auch Nachsicht, Umsicht und Geduld. Denn auch wenn sich nicht jeder bislang beschrittene Weg tatsächlich als zielführend herausstellt, so ist doch klar, dass die Verantwortlichen auf allen Ebenen und mit allen Mitteln versuchen, das Beste zu tun, gesundheitlichen Schaden von den Menschen abzuwenden und dabei Wirtschaft, Handel und Kultur gut durch die Krise zu bringen. Nichtsdestotrotz müssen wir in Politik und Gesellschaft weiter diskutieren und gemeinsam den besten Weg suchen, um möglichst gut und in absehbarer Zeit aus dieser Pandemie herauszukommen.

Dem persönlichen Ärger und Frust über die Corona-Schutzmaßnahmen Luft zu machen und sein Demonstrationsrecht wahrzunehmen, ist Teil unseres demokratischen Diskurses. Für diesen stehen die unterzeichnenden Parteien jederzeit ein. Demokratische Spielregeln mit unangemeldeten „Corona-Spaziergängen“ zu umgehen und Infektionsschutzanordnungen bewusst zu ignorieren, überschreitet die Grenzen des rechtlich zulässigen Verhaltens, gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den notwendigen Gesundheitsschutz der Bevölkerung, der ebenso Bestandteil unserer im Grundgesetz verbrieften Rechte ist. Mit Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung hat das
nichts mehr zu tun.

Wir, die unterzeichnenden Parteien, haben Verständnis für diejenigen, die Fragen zur Schutzimpfung haben, sich immer noch unsicher sind, sich aber durch Einhaltung von Maskenpflicht, Abstands- und Testgeboten solidarisch an der Pandemiebekämpfung beteiligen. Wofür wir kein Verständnis haben ist, dass Demokratiefeinde die Unsicherheit von Menschen für ihre Zwecke instrumentalisieren. Von daher fordern wir jeden Bürger und jede Bürgerin auf, genau hinzuschauen, mit wem sie bei einer nicht angemeldeten Demonstration „spazieren gehen“ und ob sie die offensichtlich antidemokratischen Werte und unsolidarischen Haltungen der Initiatoren wirklich teilen. Denn hier geht es nicht um Frieden, Freiheit oder gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern um das Gegenteil.

Wir, die unterzeichnenden Parteien, rufen alle Bürgerinnen und Bürger in Seeheim-Jugenheim zum friedlichen Miteinander auf, zu Dialog und Austausch. Wir verurteilen Hass, Hetze und Gewalt und danken der Polizei und der Ordnungsbehörde für ihren Einsatz bei der Pandemiebekämpfung und den umsichtigen Umgang mit unangemeldeten Demonstrationen.

Lassen Sie uns als Bürgerinnen und Bürger Seeheim-Jugenheims weiter zusammenhalten und solidarisch füreinander einstehen!

Bündnis 90/DIE GRÜNEN Seeheim-Jugenheim
CDU Seeheim-Jugenheim
SPD Seeheim-Jugenheim
FDP Seeheim-Jugenheim
Die LINKE Seeheim-Jugenheim

 

Hier können Sie die Druckversion dieser Erklärung laden.

 
Ein Jubiläumsnewsletter!

Seit 10 Jahren informieren wir Sie mit unserem Newsletter!

In der 112ten Ausgabe schreiben wir über die Friedhofsgebühren in Seeheim-Jugenheim, einen möglichen Tempo-30-Bereich und gehen auf Tagesmütter und den öffentlichen Nahverkehr  durch die Gemeinde ein.

Wir freuen uns über den Bundeskanzler Olaf Scholz und die neue Bundesregierung mit  zwei hessischen Ministerinnen. Philipp Mohm hat einen Artikel zum aktuellen Umgang und der Diskussionskultur miteinander verfasst.

Wir wünschen eine interessante Lektüre!

Diese und alle anderen Ausgaben können Sie hier nachlesen.

 
Der erste Newsletter 2021 ist online!

Im Januar schreiben wir -natürlich- über das kommende Wahljahr, Parteispenden und übereilte Beschlüsse aus dem Rathaus. Wie immer berichtet auch die Fraktion über Neuigkeiten aus der Gemeindevertretung.

Der Newsletter kann hier gelesen werden.

 
Newsletter Oktober 2020


Unser Newsletter für den Oktober 2020 ist erschienen!
Mit Nachrichten aus Ortsverein, Fraktion und der Gemeindevertretung.

Sie können den Newsletter auch automatisch per E-Mail erhalten!
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19.05.2022, 00:00 Uhr Gemeindevertretung
Die Tagesordnung finden Sie im Bürgerinformationssytem (BIS)

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