Newsletter Dezember 2019

Newslettertitel

Vorneweg

Liebe Lesende,

CDU und Grüne schädigen das Gewerbe in unserer Gemeinde!

Aufgrund des Verhaltens der CDU-Bürgermeister der letzten Jahre hat die SPD schon lange den Verdacht gehabt, dass im Gebiet „zwischen Friedrich-Ebert-Straße / Breslauer Straße“ Gewerbeflächen zugunsten von Wohnbebauung verdrängt werden sollen.

Aus der Passivität im Rathaus ist jetzt ein aktives Handeln gegen das Gewerbe geworden. Seit Juni 2019 gibt es ein „Regionales Entwicklungskonzept Südhessen“ (REK), das für Seeheim genau im Bereich der Breslauer Straße „prioritäre Flächen für Siedlung“ ausweist. Hinzu kommt die Vorlage eines so genannten Arbeitsplans aus dem Rathaus, welcher entlang der Friedrich-Ebert-Straße kein Gewerbe- sondern ein Mischgebiet (Wohnungen + Gewerbe) ausweist. Der Beschlussvorschlag aus dem Rathaus lautet: die Bauleitplanung entsprechend zu ändern!

Im aktuellen Bauausschuss am 26.11.2019 sind nun zwei Vorlagen zur Diskussion und Abstimmung gekommen. Dem FDP-Antrag, den Bereich wie bisher als reines Gewerbegebiet zu erhalten, ist einstimmig zugestimmt worden.

Dem im Anschluss zur Abstimmung gestellten Rathaus-Arbeitsplan – der das Gegenteil des FDP- Antrags zum Inhalt hat – haben CDU und Grüne zugestimmt. Diese dreiste Doppelzüngigkeit ist durch nichts mehr zu überbieten und entspricht dem schädigenden Verhalten von CDU und Grünen sich allgemein zu etwas zu bekennen, aber im Konkreten jede Entwicklungsmöglichkeit in der Gemeinde zu stoppen.

Hier wird von Schwarz-Grün in Seeheim-Jugenheim Klientelpolitik für die Eigentümer*innen betrieben, aber keine Politik für eine sinnvolle Weiterentwicklung unserer Gemeinde. Das Verhalten von CDU und Grünen kostet Arbeitsplätze, bringt noch weniger Gewerbesteuern und schwächt nicht zuletzt auch die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr, wenn noch weniger Kamerad*innen vor Ort arbeiten und dadurch schnell zur Hilfe eilen können.

Dazu passt, dass sich jüngst die Beschwerden von Gewerbetreibenden über mangelnde Unterstützung aus dem Rathaus häufen. Es ist zu hören, dass weder der ehemalige CDU-Bürgermeister Kühn noch der jetzige CDU-Bürgermeister Kreissl Kontakt mit dem Gewerbe in unserer Gemeinde suchen.
Wirtschaftsförderung findet nachweislich nicht statt, obwohl Jahr für Jahr viel Geld dafür verpulvert wird.
Aus SPD-Sicht ist klar: Das ist keine Förderung mehr, sondern Verhinderung!

Ihre SPD Seeheim-Jugenheim

 

 


Termine

04.12.19, 20.00 Uhr Rathaus,
Raum Kosmonosy
Sitzung des Ortsvereinsvorstands
09.12.19, 18.30 Uhr Haus Hufnagel Fraktionssitzung

„Heimatumlage“ und „Starke-Heimat-Gesetz“ – Betrug an den Kommunen

 

 

Wir haben in diesem Newsletter bereits vor zwei Ausgaben auf den Betrug an den Kommunen durch Schwarz-Grün hingewiesen. Heute geht es um die Details dieses Vorhabens und die Erkenntnis, dass die Landesregierung den Kommunen Geld wegnimmt, um es ihnen später wiederzugeben und vorzuschreiben, wie es auszugeben ist.

Vorgeschichte der Heimatumlage
Im Zuge der Deutschen Einheit wurde als Beitrag der West-Kommunen zum Aufbau-Ost in einem Bundesgesetz vereinbart, dass die Kommunen der West-Länder eine erhöhte Umlage von 29 Punkten der Gewerbesteuer an die Ost-Länder zahlen. Der Bundestag hat gleichzeitig festgelegt, dass diese erhöhte Umlage zum 31. Dezember 2019 ausläuft. Somit zahlen die Kommunen aller 13 Flächenländer in Deutschland ab Januar 2020 die gleiche Gewerbesteuerumlage, nämlich 35 Prozentpunkte.

Am 2. Januar 2017 hat CDU-Ministerpräsident Bouffier in einem Schreiben an die anderen westdeutschen Ministerpräsident*innen darum geworben, eine Anschlussregelung für die erhöhte Gewerbesteuerumlage zu finden (Quelle: Landtagsdrucksache 29/798).Er wollte die etwa 400 Mio. Euro der Gewerbesteuern der Kommunen gerne weiterhin in der Landeskasse haben.

Der Wegfall der erhöhten Gewerbesteuerumlage ist also kein „Gewinn“ für die hessischen Kommunen. Es ist nichts anders als die Herstellung des bundesweiten Normalzustands!

Er fand aber keine Mitstreiter*innen. Deshalb kam bei der schwarz-grünen Landesregierung die Idee einer neuen Umlage auf. Aus Verfassungsgründen durfte diese aber nicht vertikal sein, d.h. nicht von den Kommunen ans Land fließen und da verbleiben. Sie musste horizontal sein, d.h. das Geld der Kommunen musste wieder an die Kommunen fließen. Also hat sich Schwarz- Grün entschlossen eine neue Umlage („Heimat-Umlage“) zu schaffen um mit dieser Zuweisungen an die Kommunen den Projekten des Koalitionsvertrags zu entsprechen („Starke-Heimat“).

Die neue Heimatumlage
Durch die schwarz-grüne Landesregierung wird zum 1. Januar 2020 eine neue Umlage

 

Von den ursprünglich 400 Mio., die die Kommunen ab Januar 2020 mehr haben könnten, verbleiben ihnen also nur 25% (100 Mio.) direkt, 25% (100 Mio.) fließen in den KFA und 50% (200 Mio.) gehen in das schwarz-grüne Landesprogramm „Starke Heimat“.

geschaffen, die zusätzlich 75 Prozent der bisherigen erhöhten Umlage oder 300 Millionen Euro der Gewerbesteuereinnahmen der Kommunen abschöpft. Die restlichen 25 Prozent oder 100 Millionen Euro der ehemals erhöhten Umlage verbleiben den Kommunen. Von den 300 Millionen Euro der neuen Heimatumlage geht ein Drittel (100 Mio.) in die Schlüsselmasse des kommunalen Finanzausgleichs (KFA) und zwei Drittel (200 Mio.) gehen in das Programm „Starke Heimat“.



Kritik an der neuen Heimatumlage

Die Kommunen dürfen nicht selbst bestimmen, wie sie mit ihrem ursprünglich eigenen Geld umgehen dürfen. Sie müssen es nach den Vorgaben der schwarz-grünen Landesregierung ausgeben: Im Bereich der Kinderbetreuung (120 Mio. Euro) bezahlen die Kommunen ein Wahlversprechen von Schwarz-Grün! In ihrem Koalitionsvertrag haben CDU und Grüne versprochen, dass sie die Bundesmittel aus dem „Gute-Kita-Gesetz“ 1:1 aufstocken werden. Aus dem Gute-Kita-Gesetz werden 2020 etwa 115 Millionen Euro nach Hessen fließen. Das versprochene gleichwertige Aufstocken soll nun ausschließlich aus kommunalem Geld erfolgen. Die 120 Millionen Euro sollen in die Erhöhung der Grundpauschale fließen und dürfen folglich nicht investiv verwendet werden. Was jedoch – wie wir auch in Seeheim- Jugenheim schmerzlich sehen – dringend geboten wäre!
Im Feld der Erhöhung der Krankenhausinvestitionen (35 Mio. Euro) muss festgehalten werden, dass nur das ebenfalls von Grünen und CDU regierte Baden-Württemberg noch weniger Krankenhausinvestitionen zählt als Hessen. Hier stiehlt sich Schwarz-Grün schon wieder aus der Verantwortung, indem nur kommunales Geld dafür verwendet wird. Besonders kritikwürdig ist dabei, dass das Geld ausschließlich an die Träger der Krankenhäuser geht. Also auch an die privaten Betreiber, die so Zuschüsse aus kommunalem Geld erhalten.
Bei den schulischen Verwaltungskräften (5 Mio. Euro) kauft sich das Land mit diesen Mitteln kommunale Leistungen. Die kommunalen Schulsekretariate sollen Verwaltungsaufgaben übernehmen, welche eigentlich das Land erbringen müsste. Die Schulträger müssen die „Zuschüsse“ des Landes verwenden, um ihre Personalkapazitäten aufzustocken.
Die Mittel für Bahnhöfe und Radwege (20 Mio. Euro) sind vorgesehen zur Unterstützung für die Modernisierung von Bahnhöfen und zur Förderung kommunaler Radverkehrs- und Nahmobilitätsprojekte. Die Kommunen zahlen jetzt schon eine Co-Finanzierung für die Sanierung von Bahnhöfen. Hier wird also kommunales Geld durch kommunales Geld ersetzt. Die Kommunen finanzieren zudem die Verkehrsverbünde. Es wäre jedoch dringend geraten, endlich mehr echtes Landesgeld für den ÖPNV bereitzustellen.
Bei der Digitalisierung der Kommunen (20 Mio. Euro) fließen vier Millionen in die kostenlose Bereitstellung der Anwendung „civento“. Die restlichen 16 Millionen werden als Zuschuss gewährt, wobei die Kommunen einen Eigenanteil von 25% tragen müssen. Es soll einen Mindestbetrag von 7.500 Euro pro Kommune geben. Der Punkt war im schwarz- grünen Koalitionsvertrag versprochen worden und die Kommunen dürfen ihn jetzt mit eigenem Geld bezahlen. Insgesamt braucht die kommunale Digitalisierung aber einen Anteil von eigenem Landesgeld!

 

 


UB-Parteitag in Bickenbach

 

Impression vom UB-Parteitag Die Genossinnen und Genossen des Unterbezirks Darmstadt-Dieburg trafen sich am Samstag, den 30.11.19 in Bickenbach zum Parteitag.
Nach der Begrüßung durch die UB-Vorsitzende Heike Hofmann sprach MdB Jens Zimmermann offensiv zum Thema "Wer braucht die SPD?".
Nach dem Erinnern an die von der SPD angestoßenen Verbesserungen für Arbeitnehmer*innen -- Grundrente, Sozialversicherung für Paketboten, Befreiung von Pflegekosten, etc. -- zog er das Fazit "Alle, die abhängig beschäftigt sind"! Ein Grußwort des neuen Bezirksvorsitzenden Kaweh Mansoori leitete über zur Verleihung der Willy-Brandt-Medaille an Doris Hofmann und Angelika Dahms. Beide wurden für ihre langjährige, fruchtbare Arbeit für die sozialdemokratische Sache geehrt.
Danach folgten kämpferische und engagierte Reden der SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Christel Sprößler und Landrat Klaus-Peter Schellhaas, die beide auf die kommende Kommunalwahl 2021 hinwiesen.
In der Antragsberatung verlangten die Delegierten die Abschaffung der Günstigerprüfung zwischen Kindergeld und -freibetrag sowie eine Resolution gegen den drohenden Arbeitsplatzabbau bei Continental in Babenhausen.


Schwarz-Grün tritt die kommunale Selbstverwaltung mit Füßen

Philipp Mohm

von Philipp Mohm

 

Die schwarz-grüne Landesregierung und die Landtagsabgeordnet*innen von CDU und Grünen treten die Kommunale Selbstverwaltung in Hessen mit Füßen. Die Landesregierung verteilt 200 Millionen kommunale Mittel so, wie sie das für richtig hält. Das ist arrogante Guts herrenart und nicht zeitgemäßes demokratisches Verhalten. Die 200 Millionen Euro können zum Beispiel nicht für notwendige Projekte zum Klimaschutz oder anstehenden Sanierungen kommunalen Eigentums genutzt werden. Vielmehr werden mit kommunalem Geld eigene Wahlversprechen von CDU und Grünen bezahlt. Was als „Landesprogramm“ über 400 Millio nen Euro verkauft wird, zahlen die Kommunen zu 99,38%! Das ist eine tolle Leistung des schwarzen Finanzministers Herrn Schäfer und seines grünen Wirtschaftskollegen Herrn al- Wazir.

Umverteilung geht anders
In Richtung SPD wird von der Landesregierung und ihren Fraktionen posaunt: Seit wann ist die SPD gegen Umverteilung? Das ist Blödsinn. Die SPD ist für eine gerechte Umverteilung – aber nicht für Mogelpackungen. Als einziges Argument für die Heimatumlage wird ihre Um verteilungswirkung genannt. Richtig ist, dass es hessenweit wenige Kommunen gibt, die von dem Wegfall der Umlage alten Musters profitieren könnten, weil sie sehr hohe Gewerbesteu ereinnahmen haben. Nur ist dies kein Argument für ein neues Umverteilungsprogramm, denn mit dem Kommunalen Finanzausgleich gibt es bereits ein funktionierendes Instrument zur Umverteilung. Des Weiteren betrachtet die Heimatumlage nur die Finanzkraft, nicht aber den Finanzbedarf der Kommunen. Hier wird von CDU und Grünen aus der Vergangenheit nicht gelernt, denn die fehlende Betrachtung des Bedarfs hat zur Verfassungswidrigkeit des alten Kommunalen Finanzausgleichs geführt.

Kinder, Umwelt und Digitalisierung sind der Landesregierung egal
In Seeheim-Jugenheim haben wir zu wenige Kindergartenplätze im U3- und Ü3-Bereich, die Gebäude der kommunalen Kindergärten sind in einem schlechten Zustand – dank der neuen Heimatumlage geben wir aber nun Geld ans Land ab, dass nach Rückkehr zu uns lediglich zur Erhöhung der Grundpauschale genutzt werden darf – Investitionen ausgeschlossen! Bliebe das Geld bei uns, dürfte vor Ort entschieden werden, wie wir die Nöte im Betreuungsbereich lokal am besten lösen können. Gleiches gilt für die Digitalisierung – auch hier fehlt uns Geld, um uns als Kommune attraktiv und zukunftsfähig zu machen. Erst recht können wir keinen Euro der Abgabe dafür nutzen, unsere Kommune klimafreundlich zu gestalten. Hierfür tragen die grünen und schwarzen Parlamentarier*innen im Landtag die Verantwortung – auch Herr Torsten Leveringhaus, der Vorsitzende der Gemeindevertretung in Seeheim- Jugenheim.


Weihnachtsfeier der AG 60+

AG 60+

 

 

 


Heike Hofmann bei der Weihnachtsfeier der AG60+ Am 29.11.2019 hat die AG 60 plus ihren Jahresabschluss im Haus Hufnagel gehabt. Unsere Landtagsabgeordnete Heike Hofmann war auch dabei. Sie hat uns über aktuelle Themen aus dem Bund, dem Land und der Kommune berichtet. Es war sehr informativ. Wir konnten ihrer Sichtweise meistens zustimmen, bis auf ein Thema. Als wir auf der Gemeindeebene angekommen waren, haben wir ihr auch unsere Sicht der Dinge darstellen können und Heike hat zugehört. Es war dann ein Austausch der Informationen und Heike hat gefragt. Viele Dinge weiß man eben nur Vorort.
Nochmals Danke an Heike, dass sie sich für uns Zeit genommen hat. Und es ist immer ein Gewinn, wenn Heike dabei ist.
Dann kamen da noch Überraschungsgäste: Die Seeheimer Musikschule, die ja auch im Haus Hufnagel ist, kam runter und drei Kinder spielten uns schöne Lieder auf dem Klavier vor. Wir danken Frau Priska Wassum von der Seeheimer Musikschule, den Unterstützern und natürlich vor allem den Kindern Lena, Jana und Christoph. Und dann hat Frau Krüger noch angeboten, gemeinsam mit ihr recht große weiße Papiersterne herzustellen, was von einigen gern angenommen wurde, während die anderen bei einem Gläschen Wein oder Wasser weiter über das ein oder anderen Thema diskutierten. Heike war weiter dabei und man konnte mit ihr darüber sprechen, was einen gerade politisch berührte.

 

 


Adventskaffee des Ortsvereins

 

In gemütlicher Runde feierte am Ersten Advent der SPD-Ortsverein Seeheim-Jugenheim seinen traditionellen Adventskaffee. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir die Ereignisse des letzten Jahres Revue passieren und sparten dabei natürlich auch die Mitgliederentscheidung zur Parteispitze vom Vortag nicht aus.
Der zweite Vorsitzende Philipp Mohm übte in seiner Rede Kritik an den Zuständen in Deutschland und forderte eine linkere Politik der SPD und die Zähmung des neoliberalen Kapitalismus zum Wohle der Gesellschaft und des Planeten.
In ihrem Grußwort ging auch die Stellvertretende Landtagspräsidentin Heike Hofmann auf diese Punkte ein. Sie verlangte in der aktuellen Situation von allen Genoss*innen Solidarität und Zusammenstehen für sozialdemokratische Grundsätze.
Bei der folgenden Jubilarehrung wurde Gül Karatas für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt, für 40 Jahre Konstantin Braun.

Konni Braun und Gül Karatas

 

 

Anwerber auf den Parteivorsitz mit prozentualer Angabe der Stimmanteile

Wir gratulieren dem Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zur Mehrheit im Mitgliederentscheid und freuen uns auf die erste Doppelspitze in der Geschichte der SPD! Klara Geywitz und Olaf Scholz sowie allen anderen Bewerber*innen danken wir für diesen großartigen Beweis gelebter Demokratie!

Danksagung an die Mitglieder

 

 

 

Fraktionsberichtskopf

Der November ist geprägt vom Haushalt 2020, der am 31.10. in die Gemeindevertretung eingebracht wurde. In einer Klausur am 08./09.11.2019 haben wir uns mit den Einzelheiten intensiv befasst. Herausgekommen ist eine lange Frageliste an den BM. In Fraktions-Sitzungen hatten wir KiTa-Eltern zu Gast. Außerdem besuchten wir die Firma Dipl.Ing.Wilhelm Schmidt. Diese Seeheimer Firma produziert Spezial-Behälter aus Edelstahl, hat 50 Arbeitsplätze und will sich weiterentwickeln.

Kosten für Sport- und Kulturhalle müssen in den Haushalt!

Foto der Sport- und Kulturhalle Am 31.10.2019 fasste die Gemeindevertretung mit 20 Ja-Stimmen (SPD+CDU) gegen 12 Nein-Stimmen (Grüne+FDP) den Beschluss, die Sport- und Kulturhalle Seeheim in „Max.Lösung 3G“ neu zu bauen. D.h. neben den bisherigen Nutzungen sollen zusätzlich eine zentrale Bibliothek, Bürgerbüro, Verwaltungsbüros, Sitzungsräume für die Gremien und ein sicheres Archiv gebaut werden – alles direkt am Rathaus und barrierefrei. Dem Beschluss liegt eine Kostenschätzung von ca.17 Mio. Euro zugrunde. Die Finanzierung wurde vom Bürgermeister dargestellt. Der am selben Tag einge- brachte Haushalts-Entwurf enthält noch die Kosten für die „Mittellösung light“. Das muss jetzt korrigiert werden. Befürwortet wurde die Einrichtung des Runden Tischs, um das Projekt zu begleiten. Damit „liegt jetzt der Ball“ im Rathaus! Die SPD hofft, dass der Bürgermeister die „Vorlage aufnimmt“ und die Beschlüsse nun vernünftig und zügig umsetzt.

Kollektives Nichtstun – und der Schlosspark Seeheim verfällt weiter!

Aktuelles Bild des Schlossparks

Die Empfehlungen des Akteneinsichtsausschuss „Schlosspark Seeheim“ wurden im Juni 2018 von der Gemeindevertretung beschlossen. Wichtiger Punkt: den historischen Rundweg im westlichen Schlosspark wiederherstellen und als öffentlich begehbar zu kennzeichnen. Weitere Punkte beziehen sich auf die Wiederherstellung/ Pflege des Parkgeländes und eine Abgrenzung des östlichen Parks vom Schlossgrundstück. Die Beschlüsse sollten bis Ende 2019 umgesetzt sein. Gemeindevorstand sollte halbjährlich über Fortschritt berichten. Zum Ärger der SPD gab es keine Berichte, nur lapidare Auskünfte des Bürgermeisters: „Keine Aktivitäten!“ Jetzt machte die SPD-Fraktion sich vor Ort ein Bild über der Lage. Das Ergebnis: Absolut trostlos. Nichts ist umgesetzt. Der Park verfällt weiter und ist im schlimmeren Zustand als vor zwei Jahren. Aus SPD- Sicht ein doppelter Skandal: 1. Gemeindevertreterbeschlüsse werden missachtet. 2. Eigentümer, Denkmalschutz und Gemeinde lassen durch „kollektives Nichtstun“ ein einmaliges historisches Kulturgut verfallen. Zur Klärung stellte die SPD-Fraktion eine Anfrage an den Gemeindevorstand.

 

 

Fehlende Plätze bei der Kinderbetreuung und Bau-Mängel in der KiTa-Windrad!

Spielzeugmännchen auf blau verschmutzter Toilette Seeheim-Jugenheim hatte jahrelang das Prädikat „Kinder-freundliche Gemeinde“. In den letzten Jahren ist das Thema im Rathaus offensichtlich vernachlässigt worden. Es fehlen sehr viele U3- und Ü3- Betreuungsplätze. Die vom BM angekündigten Container in Malchen sind nur eine Notlösung am abgelegenen Ort. Zumindest in Seeheim und Jugenheim müssen so bald als möglich neue Gruppen dauerhaft eingerichtet werden. Zu Standorten für neue KiTas machte die SPD mehrere konkrete Vorschläge. Ziel ist, den Bedarf ortsnah nach dem Motto: „Kurze Beine – kurze Wege“ und in guter Qualität zu decken. Zusätzlich haben wir Beschwerden von Elternvertreter über bauliche Missstände in der KiTa-Windrad aufgegriffen. Seit mehreren Jahren schon werden notwendige Reparaturen und Sanierungen z.B. im Toilettenbereich nicht ausgeführt, obwohl die seit 2017 im Haushalt stehen. Wir starten einen „Eil- Antrag“, damit die schlimmsten Mängel umgehend beseitigt werden, Sonnenschutz installiert wird und die geplante größere Baumaßnahme zur Erweiterung und Barrierefreiheit in zwei Jahren abgeschlossen wird.

 

Katastrophe - Gewerbe wird weiter verdrängt!

Comicdarstellung Baustelle

Seit vielen Jahren arbeitet das Rathaus am Bebauungsplan „Friedrich-Ebert-Straße / Breslauer Straße“. Auf Antrag der FDP bekräftig der Bauausschuss einstimmig: das bleibt Gewerbegebiet! In derselben Sitzung stimmen CDU und Grüne aber für eine BPlan- Änderung, die dort Mischgebiet vorsieht. Welch eine Doppelzüngig- keit: für Gewerbe zu stimmen aber Mischgebiet im BPlan verankern und damit Gewerbe verdrängen. Für die SPD ist dies eine Weichen- stellung in die falsche Richtung. Im Mischgebiet werden Eigentümer so viele Wohnungen wie möglich bauen, weil das viel lukrativer ist. Da hat Gewerbe keine Chance. Der Verdacht liegt auf dem Tisch, dass hier Eigentümer-Interessen bedient werden sollen. Zugleich häuft sich Kritik von Gewerbetreibenden, die über mangelnde Unterstützung aus dem Rathaus klagen. - Die SPD kämpft seit Jahrzehnten für Gewerbe in der Gemeinde und speziell in diesem Gebiet. Es gibt keine Notwendigkeit für ein Mischgebiet. Der BPlan- Entwurf von 2012 enthält bereits Zonen verschiedener Emissionen, die das Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe in der Breslauer Straße verträglich machen. Außerdem enthält der alte Plan eine Erschließungsstraße, die das Gebiet durchkreuzt und den Verkehr aufteilt. Auch sind explizit Baumpflanzungen vorgesehen, die das Klima verbessern würden. Der neue Plan zeigt keinerlei Begrünung und nur eine Sackgasse.

 

Machen Sie sich ein objektives Bild über die wichtigen Themen, besuchen Sie die Sitzungen der Gemeindevertretung und die SPD-Fraktion. Termine siehe unter www.spd-seeheim-jugenheim.de
Kontakt: Wolfgang Weber, SPD-Fraktionsvorsitzender
Tel.: 06257 83418 ; Mail: weber-seeheim@t-online.de'; return false;" target="_blank">weber-seeheim@t-online.de


 

Roter Weihnachtsstern Die SPD Seeheim-Jugenheim wünscht allen Genoss*innen, Sympathisant*innen und Interessierten ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in's Jahr 2020!

 

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Herausgeber: SPD Ortsverein Seeheim-Jugenheim, Notisweg 59, 64342 Seeheim-Jugenheim

 

Termine

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31.07.2020, 15:00 Uhr 60-Plus-Treffen
Der Hitze bei Eistee und Obst im Haus Hufnagel entfliehen

28.08.2020, 15:00 Uhr 60-Plus-Treffen
Unterwegs! Spaziergang am Rhein in Gernsheim und Kaffeetrinken im Fährhaus 

25.09.2020, 15:00 Uhr 60-Plus-Treffen
„Finest Good Time Music” von der “Pickin’ Rooster Band “, mit viel Schwung und rein akustisch: Michael J …

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